Der Werwolf am Bahnwärterhäuschen

Aus Sagenhaftes Ruhrgebiet

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»Die Eisenbahn aber führt uns weiter nach Oberhausen, mitten in eine Landschaft, welche eine Staffage von nordamerikanischem Gepräge hat: wir befinden uns in ödester Sandgegend, die kaum dürftigen Fichtenaufschlag nährt, in einer wahren Urhaide. . .« (Levin Schücking, 1855)

Geschichtliches: Sterkrade und Osterfeld, die zusammen mit Oberhausen 1929 zur heutigen Stadt Oberhausen vereinigt wurden, fanden im 10. Jahrhundert erstmals im Abgabenverzeichnis der ehemaligen Benediktinerabtei (Essen-) Werden schriftlich Erwähnung. In Sterkrade wurde 1254 ein Zisterzienserinnenkloster als Versorgungsanstalt für unverheiratete Frauen des niederen Adels gegründet (siehe Sage 7). Um 1789 gehörte Sterkrade zum Herzogtum Kleve. Osterfeld gehörte zum Vest Recklinghausen. Die Emscherburg Oberhaus, aus der später das Schloss Oberhausen (Sterkraderstr. 46, heute ein Museum) hervorging, war namensgebend für die Stadt. Die 1758 in Sterkrade gegründete St. Antonie- Hütte, war die erste Eisenhütte des Ruhrgebietes (siehe Sage 7). Aus ihr ging 1873 die »Gutehoffnungshütte“ (GHH), der bedeutenste Arbeitgeber Oberhausens im 19. Jahrhundert hervor. Nach der Stilllegung der Hütte um 1990 entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände die » Neue Mitte“ Oberhausen mit dem Freizeit-und Einkaufzentrum CentrO (1996) an der Promenade.

Literaturnachweis

  • Heinrichs, 156f.




Weitere Sagen aus Oberhausen.


Emschersagen small.jpg

Dieser Text wurde folgendem Buch von Dirk Sondermann entnommen:

Emschersagen. Von der Mündung bis zur Quelle.
Bottrop: Henselowsky Boschmann Verlag, 2006
ISBN 3-922750-66-4.




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