Der Teufel auf der Zeche
Aus Sagenhaftes Ruhrgebiet
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|Kurztext=Welch seltsamer Herr die Zeche in Buer aufsuchte und wie er auf wundersame Weise wieder verschwand. | |Kurztext=Welch seltsamer Herr die Zeche in Buer aufsuchte und wie er auf wundersame Weise wieder verschwand. | ||
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Version vom 25. September 2010, 16:43 Uhr
Auf eine Zeche bei Buer im Kreise Recklinghausen kam einmal ein feiner Herr, an dem gleich auffiel, dass er so eigenartig lief. Da wollte man einmal sehen, ob das wohl der Teufel wäre und stellte ihm eine Falle. Als in die Grube fahren wollte, ließ man den Förderkorb einfach fallen; aber als man unten nachsah, war der feine Herr samt dem Korbe verschwunden.
Anmerkung
Der Ort des Geschehens ist nicht lokalisierbar, da mehrere Zechen in Buer ansässig waren. Buer gehört heute zur kreisfreien Stadt Gelsenkirchen.
Literaturnachweis
- Wehrhahn, 67f. (nach W. Schmitt, in: Vestische Heimat, Buer 1918, Heft 3/4, S. 6; P. Bahlmann, Am Herdfeuer, Münster 1912, S. 23; P. Bahlmann, Münsterländische Märchen und Sagen, Vreden 1910 2. Aufl. , S. 83; Friedrich Albert Groeteken, Die Sagen des kölnischen Sauerlandes, Dortmund 1921, S. 24)
Weitere Sagen aus Gelsenkirchen.
Dieser Text wurde folgendem Buch von Dirk Sondermann entnommen:
Bottrop: Henselowsky Boschmann Verlag, 2006
ISBN 3-922750-66-4.
Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Nähere Informationen: siehe Impressum.


