Die Stiftung der Vesperglocke

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Ein Herr von Ossendorf hatte Oer in Brand gesteckt; dabei soll er ausgerufen haben, er wolle einmal hören, wie die Oerschen Rotten (Schimpfname für die Einwohner Oer) quieken könnten. Später bekehrte er sich und machte dann eine Stiftung, wonach der Rüster nachmittags zur Vesperzeit im Chorstuhl das Salve Regina singen und mit der Glocke läuten musste.
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Ein Herr von Ossendorf hatte Oer in Brand gesteckt; dabei soll er ausgerufen haben, er wolle einmal hören, wie die Oerschen Rotten (Schimpfname für die Einwohner Oer) quieken könnten. Später bekehrte er sich und machte dann eine Stiftung, wonach der Rüster nachmittags zur Vesperzeit im Chorstuhl das Salve Regina singen und mit der Glocke läuten musste.
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Anders berichtet folgende Sage:
 
Anders berichtet folgende Sage:
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In der Haard habe sich ein Herr verirrt und sich gar nicht mehr zurechtfinden können. Da habe er die Glocke von Oer gehört und dadurch sei er wieder auf den rechten Weg gekommen. Aus Dankbarkeit habe er nun obige Stiftung gemacht.
 
In der Haard habe sich ein Herr verirrt und sich gar nicht mehr zurechtfinden können. Da habe er die Glocke von Oer gehört und dadurch sei er wieder auf den rechten Weg gekommen. Aus Dankbarkeit habe er nun obige Stiftung gemacht.
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== Literaturnachweis == VJ (= Vestisches Jahrbuch) 1917, S. 43
 
  
 
== Anmerkungen ==
 
== Anmerkungen ==
  
 
Haus Ostendorf ist ein ehemals landtagsfähiges Rittergut im Stadtteil Lippramsdorf von Haltern.
 
Haus Ostendorf ist ein ehemals landtagsfähiges Rittergut im Stadtteil Lippramsdorf von Haltern.
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Urkundlich erstmals erwähnt wird die Burg, als der Ritter Bernhard Bitter und seine Frau Gertrudis de Ostendorp sie am 18. April 1316 zum Offenhaus für den Bischof von Münster Ludwig II. von Hessen machten.
 
Urkundlich erstmals erwähnt wird die Burg, als der Ritter Bernhard Bitter und seine Frau Gertrudis de Ostendorp sie am 18. April 1316 zum Offenhaus für den Bischof von Münster Ludwig II. von Hessen machten.
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Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit. Zwischenzeitlich war sie ein Lehen der Grafschaft Ravensberg und des Stifts Essen. Die Familie von Raesfeld blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg.
 
Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit. Zwischenzeitlich war sie ein Lehen der Grafschaft Ravensberg und des Stifts Essen. Die Familie von Raesfeld blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg.
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Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu. Ein Feuer im Jahre 1934 führte zu Veränderungen im Erscheinungsbild der Anlage. http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Ostendorf
 
Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu. Ein Feuer im Jahre 1934 führte zu Veränderungen im Erscheinungsbild der Anlage. http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Ostendorf
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Haus Ostendorf liegt in Haltern - Lippramsdorf an der {{Straße|Burgstr. 100}}.
  
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Haus Ostendorf liegt in Haltern - Lippramsdorf an der  *Burgstr.100.
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Die katholische Kirche von Oer St. Peter und Paul an der {{Straße|Friedrichstr.}} wurde bereits 1278 als Pfarrkirche bezeichnet.
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Die katholische Kirche von Oer St. Peter und Paul an der *Friedrichstr. wurde bereits 1278 als Pfarrkirche bezeichnet.
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== Literaturnachweis ==
  
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Haus Ostendorf :  51° 42 53 07    7° 07 01 42
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* VJ (= Vestisches Jahrbuch)1917, S. 43
  
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Version vom 22. März 2010, 13:50 Uhr

Oer-Erkenschwick (Kreis RE

Oer

Die Stiftung der Vesperglocke

Ein Herr von Ossendorf hatte Oer in Brand gesteckt; dabei soll er ausgerufen haben, er wolle einmal hören, wie die Oerschen Rotten (Schimpfname für die Einwohner Oer) quieken könnten. Später bekehrte er sich und machte dann eine Stiftung, wonach der Rüster nachmittags zur Vesperzeit im Chorstuhl das Salve Regina singen und mit der Glocke läuten musste. Anders berichtet folgende Sage: In der Haard habe sich ein Herr verirrt und sich gar nicht mehr zurechtfinden können. Da habe er die Glocke von Oer gehört und dadurch sei er wieder auf den rechten Weg gekommen. Aus Dankbarkeit habe er nun obige Stiftung gemacht.

Anmerkungen

Haus Ostendorf ist ein ehemals landtagsfähiges Rittergut im Stadtteil Lippramsdorf von Haltern. Urkundlich erstmals erwähnt wird die Burg, als der Ritter Bernhard Bitter und seine Frau Gertrudis de Ostendorp sie am 18. April 1316 zum Offenhaus für den Bischof von Münster Ludwig II. von Hessen machten. Im Jahre 1358 übernahm Johann von Raesfeld Haus und Freiheit. Zwischenzeitlich war sie ein Lehen der Grafschaft Ravensberg und des Stifts Essen. Die Familie von Raesfeld blieb über 400 Jahre im Besitz der Wasserburg. Durch Konkurs fiel das Rittergut im Jahre 1825 dem Grafen August Ferdinand von Merveldt zu Lembeck zu. Ein Feuer im Jahre 1934 führte zu Veränderungen im Erscheinungsbild der Anlage. http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Ostendorf Haus Ostendorf liegt in Haltern - Lippramsdorf an der Burgstr. 100.

Die katholische Kirche von Oer St. Peter und Paul an der Friedrichstr. wurde bereits 1278 als Pfarrkirche bezeichnet.

Kirche St. Peter und Paul (WGS 84: 51° 38' 50.52" 7° 14' 07.05") Haus Ostendorf (WGS 84: 51° 42' 53.07" 7° 07' 01.42")

Literaturnachweis

  • VJ (= Vestisches Jahrbuch)1917, S. 43




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