Der eingesperrte Teufel
Aus Sagenhaftes Ruhrgebiet
(Unterschied zwischen Versionen)
(→Literaturnachweis) |
(→Literaturnachweis) |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
|Buch=E | |Buch=E | ||
|Nr=066 | |Nr=066 | ||
| − | |Sagentitel= | + | |Sagentitel=Der eingesperrte Teufel |
|Kurztext=Wie ein Bauer den Teufel einsperrte und warum der Teufel in der Hölle bald anbauen musste. | |Kurztext=Wie ein Bauer den Teufel einsperrte und warum der Teufel in der Hölle bald anbauen musste. | ||
|Ziellink= | |Ziellink= | ||
Version vom 26. September 2010, 14:30 Uhr
Der Teufel hatte schon oft einen Bauern im Kreise Recklinghausen geärgert und tat es einmal wieder von einem hohle Baume aus. Da rollte der Bauer schnell Steine vor das Loch, bis der Teufel eingesperrt war. Er kam erst wieder heraus, als der Baum später gefällt wurde, und eilte schnurstracks zur Hölle; aber sie war ganz eingefallen, und die Verdammten waren alle heraus, nur des Teufels Groß- und Schwiegermutter saßen noch drin. Da hat der Teufel die Hölle wieder instandgesetzt und bald solchen Zuspruch erhalten, dass er anbauen mußte.
d. Essel / Berghausen
Literaturnachweis
- Kreis Recklinghausen
Weitere Sagen aus Recklinghausen.
Dieser Text wurde folgendem Buch von Dirk Sondermann entnommen:
Bottrop: Henselowsky Boschmann Verlag, 2006
ISBN 3-922750-66-4.
Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Nähere Informationen: siehe Impressum.


