Der Osterschatz
Aus Sagenhaftes Ruhrgebiet
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Version vom 1. September 2010, 13:13 Uhr
Auf einem Weidkamp bei Mülheim liegt unter einem verkrüppelten Weidenbaum ein kostbarer Schatz begraben, der nur alle hundert Jahre einmal am frühen Ostermorgen zutage tritt. Kommt dann gerade eine fromme unschuldige Jungfrau an dem Baume vorbei und nimmt von dem unbewachten Schatze soviel sie zu tragen vermag, wird sie genug haben fürs ganze Leben; holt sich aber ein lasterhaftes Mädchen von dem Golde, dann wandelt sich dieses in Kröten und anderes gräuliches Getier, noch bevor es das Grundstück verlassen.
Literaturnachweis
- Bahlmann, 1922, 193 (mündlich aus Mülheim; vgl. Pröhle, 138)
Weitere Sagen aus Mülheim an der Ruhr.
Dieser Text wurde folgendem Buch von Dirk Sondermann entnommen:
Bottrop: Henselowsky Boschmann Verlag, 2005
ISBN 3-922750-60-5.
Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Nähere Informationen: siehe Impressum.


