Die Ossenkuhle
Aus Sagenhaftes Ruhrgebiet
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Möglicherweise bedeutet Aschenbruch das »hintere Sumpfgelände“ In der Nähe der {{Straße|Ossenkuhle}} (Bochum), an der ehemaligen Gaststätte »Parkhaus“ (Bochum, {{Straße|Parkallee 17), soll die tiefste Stelle Bochum - Günnigfelds gelegen haben. Dort hat möglicherweise Haus Aschenbruch gestanden. Viehweger dagegen führt aus, dass Burg Lakenbruch, welche {{Straße|Am Bollwerk}} /Ecke {{Straße|Eisenstr. }} in Herne - Röhlinghausen stand, nach den Besitzern, den Rittern von Aschebrock auch Haus Aschenbruch genannt wurde, und somit Haus Lakenbruch mit Haus Aschenbruch identisch sei (Siehe die vorausgehende Sage.). | Möglicherweise bedeutet Aschenbruch das »hintere Sumpfgelände“ In der Nähe der {{Straße|Ossenkuhle}} (Bochum), an der ehemaligen Gaststätte »Parkhaus“ (Bochum, {{Straße|Parkallee 17), soll die tiefste Stelle Bochum - Günnigfelds gelegen haben. Dort hat möglicherweise Haus Aschenbruch gestanden. Viehweger dagegen führt aus, dass Burg Lakenbruch, welche {{Straße|Am Bollwerk}} /Ecke {{Straße|Eisenstr. }} in Herne - Röhlinghausen stand, nach den Besitzern, den Rittern von Aschebrock auch Haus Aschenbruch genannt wurde, und somit Haus Lakenbruch mit Haus Aschenbruch identisch sei (Siehe die vorausgehende Sage.). | ||
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Version vom 27. September 2010, 11:35 Uhr
Nahe Günnigfeld lag vor langer Zeit eine Ritterburg, Aschenbruch geheißen. Da aber die Ritter ein lästerliches Leben führten, versank ihr festes Haus unter einem starken Erdbeben.
In der Nacht vor dem Untergang dieser Burg aber wurde das Vieh in den Ställen unruhig; die Pferde wieherten, die Ochsen brüllten, die Hühner gackerten. Davon wurde eine Magd wach, lief in den Stall, zog den stärksten Ochsen heraus, schwang sich auf dessen Rücken und trieb ihn zur Eile. Kaum war sie auf das freie Feld gelangt, stürzte das feste Haus hinter ihr mit Getöse zusammen,
Da sank sie auf die Knie und betete für die Menschen und für das Vieh, denn alles war elendig umgekommen. Das Feld aber nennt man bis auf den heutigen Tag die Ossenkuhle.
Anmerkung
Möglicherweise bedeutet Aschenbruch das »hintere Sumpfgelände“ In der Nähe der Ossenkuhle (Bochum), an der ehemaligen Gaststätte »Parkhaus“ (Bochum, {{Straße|Parkallee 17), soll die tiefste Stelle Bochum - Günnigfelds gelegen haben. Dort hat möglicherweise Haus Aschenbruch gestanden. Viehweger dagegen führt aus, dass Burg Lakenbruch, welche Am Bollwerk /Ecke Eisenstr. in Herne - Röhlinghausen stand, nach den Besitzern, den Rittern von Aschebrock auch Haus Aschenbruch genannt wurde, und somit Haus Lakenbruch mit Haus Aschenbruch identisch sei (Siehe die vorausgehende Sage.).
Ossenkuhle (Parkallee 17) (WGS 84: 51.49635° 7.143333°)
Literaturnachweis
- WS, Nr. 11 (nach Hüls, o. J. , 43; vgl. Bröker, 1996, 116; vgl. Viehweger, 230f. (V. beruft sich auf J. D. von Steinen III. Teil XVI. Stück, S. 241)
Hier finden Sie: Ossenkuhle (51.49635° Breite, 7.143333° Länge)
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Dieser Text wurde folgendem Buch von Dirk Sondermann entnommen:
Bottrop: Henselowsky Boschmann Verlag, 2006
ISBN 3-922750-66-4.
Der Text ist urheberrechtlich geschützt. Nähere Informationen: siehe Impressum.


